Der Erfinder der Schlümpfe, der mit bürgerlichem Namen, Pierre Culliford, hieß, wurde im Jahre 1928 in Brüssel, Belgien, geboren.
Bekannt wurde er aber unter seinem Künstlernamen : PEYO (ergibt sich aus der Kurzform des Rufnamen Pierrot)
Durch einen Nebenjob während seines Studiums (1945) an der Akademie der schönen Künste, in einem Trickfilm-Studio, entdeckte er seine Vorliebe für Comic-Strips. Über verschiedene Figuren, wie z. B. dem Pagen John, entschloss er sich dann 1952 professionell als Cartoonist zu arbeiten.

Allerdings fanden diese kleinen blauen Kobolde bei den Lesern einen so großen Anklang, das Peyo sich entschied, diese zu Hauptfiguren einer eigenen Comic-Geschichte zu machen. Die so entstandenen Fantasy-Figuren hießen "Schtroumpf". Dieser Name ist auf einen gemeinsamen Urlaub mit seinem besten Freund Franquin zurückzuführen. In diesem Urlaub machten die beiden Freunde sich einen Spaß
daraus, alle Substantive und Verben mit dem Wort "Schtroumpf" zu ersetzen. Frei übersetzt heisst das einfach "DINGSBUMS". Somit war eines der Ureigensten Merkmale der Schlümpfe geboren: Die Schlumpf-Sprache !
Ab diesem Punkt war der Siegeszug der "Drei Äpfel Hohen" blauen Gesellen nicht mehr aufzuhalten. Fortan waren Sie auf allen Möglichen Gegenständen und Dingen zu finden.
Hier in Deutschland kam der Schlumpf-Boom richtig ins Rollen durch "Das Schlumpflied", gesungen von Vadder Abraham, (1977).
Mittlerweile haben die Schlümpfe in über 250 Fernsehfolgen und mit einem Kino-Film (Die Schlümpfe und die Zauberflöte) einen Weltweiten Ruhm erreicht, dass sie in einem Atemzug mit Mickey Mouse oder Snoopy genannt werden. Und das die Schlümpfe auch weiterhin im Gespräch bleiben und von sich Reden machen, dafür sorgt sein Sohn: Thierry Culliford. Dieser führt das Lebenswerk des Vaters, nach seinem Tod im Dezember 1992, fort.
Quelle: Der Schlumpf Katalog 2000 erschienen im Oswald Verlag (ISBN 3-9805031-2-7)
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